Eingetragene Lexikon / Glossar

Stammkunden

Stammkunden sind diejenigen Kunden, die regelmäßig eine geschäftliche Beziehung mit einen anderen Unternehmen haben. Für das Factoring spielen Stammkunden eine große Rolle, denn meist wird das Factoring für ein Unternehmen nur dann übernommen, wenn der Factoring-Nehmer über eine stabile und gleichbleibende Kundschaft, also über ausreichend Stammkunden, verfügt. Jedes Unternehmen benötigt Stammkunden, um eine gewisse Kontinuität in den Umsätzen bewahren zu können. Meist kann man sich auf Stammkunden auch in Bezug auf ihre Zahlungsmoral verlassen. Somit sind Stammkunden umsatzmäßig eine Größe, mit der im Unternehmen kalkuliert werden kann.

Sicherheitseinbehalt

Der Sicherheitseinbehalt ist ein Teil des Factoringserlös, den der Factor von der aufgekauften Rechnung seines Kunden einbehält. Er dient als Sicherheit für etwaige Rechnungsabzüge wie Skonto oder für Mängelrügen. In Deutschland beträgt der Sicherheitseinbehalt zwischen zehn und 20 Prozent. Wenn der Debitor seine Rechnung begleicht oder auch im Delkredere-Fall, wird dieser Sicherheitseinbehalt vom Factoringerlös nach 100 bis 120 Tagen dem Factoring-Kunden gutgeschrieben.
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Risikoübernahme

Im Factoring ist mit der Risikoübernahme die Übernahme des Risikos des Ausfalls einer Forderung durch den Factor verstanden. Im Factoring steht der Factor gegenüber dem Kunden dafür ein, dass der Abnehmer seinen finanziellen Verpflichtungen aus dem abgeschlossenen Geschäft auch nachkommt. Für diese Risikoübernahme ist eine Analyse der Bonität des Abnehmers von Seiten des Factors unabdingbar. Hat der Abnehmer negative Merkmale, beschränkt sich der Factor in der Regel auf das reine Inkasso des Rechnungsbetrages und die Risikoübernahme entfällt.
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Reverse Factoring oder auch Einkaufsfactoring

Was ist Reverse Factoring oder Einkaufsfactoring?

Unter dem Begriff “Reverse-Factoring”, auch bekannt als Lieferanten-Factoring oder Einkaufsfactoring, wird eine Finanzierungsform des Factoring verstanden, bei der die Inititaive zur Aufnahme der Geschäftsbeziehung nicht vom Forderungsgläubiger sondern vom Forderungsschuldner ausgeht.
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Rating (engl. Bewertung, Einschätzung)

Rating ist englisch und steht für “Bewertung” oder “Einschätzung”. Im Allgemeinen bezeichnet das Rating in Verfahren um Personen, Gegenstände und Unternehmen einschätzen zu können. Unter Rating im Bankenwesen versteht man die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit eines Schuldner. Verwendet werden dabei Ratingcodes, bei denen die Einordnung nach bankeigenen Kriterien erfolgt (internes Rating).
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Rabatte

Rabatte mindern den eigentlichen Rechnungsbetrag und können von einem Unternehmen beim Einkauf in Anspruch genommen werden oder beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen vergeben werden. In der Regel werden Rabatte gegeben, wenn ein Unternehmen erhöhte Stückzahlen von beispielsweise einem Material zu einem bestimmten Zeitraum einkaufen. Meist haben die Rabatte eine Höhe zwischen 5 und 10% des ursprünglichen Stückpreises.
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Private Equity

Private Equity bedeutet zu deutsch „Privates Beteiligungskapital“. Zu verstehen ist darunter ein Beteiligungskapital von privaten und institutionellen Anlegern an Unternehmen, die nicht an der Börse öffentlich gehandelt werden. Das Gegenteil der Private Equity ist die Public Equity. Hierbei geht es um börsengehandelte Aktien. Unterschieden wird das Private Equity in die Bereiche Risikokapital, Mezzanine Finanzierung und Buy-out. Bei der Private Equity wird in Unternehmen investiert, die in ihrer Branche Erfahrungen haben und sich bereits etabliert haben.
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