Factoring Lexikon - Buchstabe A - B

Ansprechpartner

Oftmals ist es gar nicht so einfach, den richtigen Ansprechpartner in Sachen Factoring zu finden.

Auf der Webseite des Deutschen Factoring-Portals findet der Unternehmer Factoringgesellschaften, mit den jeweiligen Ansprechpartnern und direktem Kontaktformular für ein Factoringangebot anzufordern...

Asset Backed Finanzierung

Die Asset-Backed Finanzierung, oft auch als asset-backed security oder einfach ABS bezeichnet, ist eine Finanzierungsform, bei der bestehende und noch nicht fällige Forderungsbestände an eine speziell hierfür gegründete Gesellschaft verkauft wird. Diese Gesellschaft refinanziert sich ihrerseits durch die Ausgabe von Wertpapieren. Diese Papiere sind dann eben „asset backed“ oder forderungsbesichert und werden üblicherweise an den internationalen Märkten platziert...

Asset Backed Securities (ABS)

Asset Backed Securities sind Vermögensgegenstände, die mit Wertpapieren unterlegt sind und werden kurz „ABS“ genannt. Asset Backed Securities sehen in ihrer Grundform die Veräußerung des Forderungsbestandes eines Unternehmens oder Kreditinstitutes an eine eigens dafür gegründete Gesellschaft (Zweckgesellschaft) vor. Bezeichnet werden diese Zweckgesellschaften „Special Purpose Vehicle“ und sind rechtlich selbstständige Unternehmen...

Ausfallrisiko

Unter dem Ausfallrisiko ist das Risiko des teilweisen oder auch vollständigen Verlustes von Forderungen, die aus Lieferungen und Leistung eines Unternehmens entstanden sind, zu verstehen. Forderungsausfälle entstehen aufgrund der Zahlungsunfähigkeit eine Abnehmers, der Debitor genannt wird. Die Gründe für die Zahlungsunfähigkeit der Abnehmer sind vielfältig...

Ausfallschutz

Die Dienstleistung des Factors im Factoring wird auch Ausfallschutz genannt. Da der Factor das Ausfallrisiko übernimmt. Viele Geschäfte werden in der Praxis ohne eine besondere Besicherung getätigt, da oft blauäugig davon ausgegangen wird, dass der Kunde seine Rechnung schon bezahlen wird...

Außenstände

Außenstände sind Rechnungen die noch nicht bezahlt sind. D.h. Außenstände sind offene Forderungen eines Unternehmens gegenüber einem Abnehmer bzw. Käufer einer Ware oder Dienstleistung. Unter Umständen können Außenstände die Liquidität des rechnungsstellenden Unternehmens sehr stark belasten. Betriebswirtschaftlich gesehen, stellen Außenstände totes Kapital dar. Diese Außenstände lassen sich mit Hilfe des Factoring aktivieren...

Basel II

Unter Basel II sind die Eigenkapitalvorschriften zu verstehen, die vom Basler Ausschuss für Bankenrichtlinien vorgeschlagen wurden. Seit dem 1. Januar 2007 müssen die Regelungen nach der EU-Richtlinie 2006/49/EG in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union angewendet werden. In der Praxis jedoch finden sie schon wesentlich länger Anwendung...

Beteiligungskapital

Unter einem Beteiligungskapital ist ein Eigenkapital oder finanzielle Mittel, die dem Eigenkapital sehr ähnlich sind, zu verstehen. Beteiligungskapitale werden von Beteiligungsgesellschaften in Unternehmen investiert, die nicht an der Börse vertreten sind. Die Beteiligungsgesellschaften erwerben mit diesem Beteiligungskapital Anteile an einem Unternehmen. Im Gegenzug werden sie dafür am Erfolg beteiligt. Ein Beteiligungskapital muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden...

Bonität

Mit der Bonität ist die Kreditwürdigkeit von Privatpersonen und Unternehmen gemeint. Zu verstehen ist darunter die Zahlungsfähigkeit und auch der Zahlungswillen eines Kreditnehmers. Vor jeder Kreditvergabe wird in der Regel eine Prüfung der Bonität durch die kreditgebende Bank vorgenommen. Es spielt hierbei keine Rolle, ob es sich um eine natürliche oder juristische Person handelt, d.h. Privatpersonen werden ebenso geprüft wie Unternehmen...

Branchen

Bei Neulingen in Sache Factoring stellt sich immer wieder die Frage, für wen ist Factoring eigentlich geeignet? Grundsätzlich einmal kann gesagt werden, dass Factoring für alle Branchen geeignet ist. Jedoch setzten die meisten Factoring-Anbieter einige Fakten voraus...

Bulk Factoring

Das Bulk Factoring ist eine ganz besondere Art des Factoring. Hierbei übernimmt der Factor nur das Delkredererisiko, also das Ausfallrisiko. Somit sind die Dienstleistungen des Factors sehr eingeschränkt. Das Bulk Factoring wird auch Eigenservice Factoring oder Inhouse Factoring genannt. Begründet ist dies darin, dass die Debitorenbuchhaltung einschließlich des gesamten Mahnwesens beim Kunden verbleibt. Gesprochen wird beim Bulk Factoring auch von einer treuhänderischen Debitorenbuchhaltung für den Factor durch den Factoring-Kunden...

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