Einfach, neutral und unabhängig exzellente Factoring-Unternehmen kontaktieren!
Übernimmt der Factor auch das Delkredererisiko, wird von einem echten Factoring gesprochen. Ist die Übernahme des Delkredererisikos beim Factoring nicht enthalten, spricht man von einem unechten Factoring. Überwiegend hat sich in Deutschland das echte Factoring etabliert...
Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Sie drückt das wirtschaftliche Eigenkapital an der bereinigten Bilanzsumme in einem Unternehmen aus. Es handelt sich hierbei also um einen Prozentanteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital. So beschreibt die Eigenkapitalquote den Grad der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität des Unternehmens...
Euribor (European Interbank Offered Rate). Beim Euribor handelt es sich um den Zinssatz, den die europäische Banken voneinander beim Handel von Einlagen mit einer festgelegten Laufzeit von einer Woche sowie zwischen einem und zwölf Monaten, innerhalb Europas, verlangen...
Das Ausfuhrgeschäft birgt für den Exporteur oft ein besonders hohes Risiko, was insbesondere an der Bonität der Abnehmer liegt. Außerdem ist die Rechtsverfolgung im Ausland oft sehr problematisch. Hinzu kommt noch, dass ausländische Kunde oftmals sehr lange Zahlungsziele in Anspruch nehmen. Der Exporteur ist in einer solchen Situation nicht nur der Lieferant, sondern wird auch der Kreditgeber und das ganz unfreiwillig...
Das Factoringentgelt beschreibt den Preis des Factors, den er für die Übernahme des Ausfallrisikos sowie des Debitorenmanagement verlangt. Abhängig ist das Factoringentgelt zum einen vom Risiko und von dem Arbeitsaufwand und zum anderen orientiert es sich am Kapitalmarkt. In Deutschland liegt sich das Factoringentgelt derzeit zwischen 0,8 und 3,5% des jeweils angekauften Forderungsbestandes. Für die Leistung des Factors werden meist neben dem Factoringentgelt noch Zinsen fällig...
Unter dem Factoringerlös ist praktisch der Kaufpreis der Forderung zu verstehen. Der Factor schreibt in der Regel den Factoringerlös innerhalb von zwei bis drei Tagen dem Factoring-Kunden auf dessen Konto gut. Der Factoringerlös wird allerdings nicht in voller Höhe ausgezahlt, sondern der Factor behält von diesem Factoringerlös zwischen zehn und 20 Prozent ein...
Unter anderem wird ein Factoringinstitut auch Factor, Factoring Unternehmen oder Factoringgesellschaft genannt. Grundsätzlich bieten Factoringinstitute die komplexe Finanzdienstleistung Factoring an. Zu den typischen Tätigkeiten eines Factoringinstituts gehört neben der kurzfristigen Umsatzfinanzierung auch die hundertprozentige Absicherung vor Forderungsausfällen sowie die Abwicklung des gesamten Debitorenmanagements...
Die Factoringkosten bestehen aus einer Gebühr auf den Umsatz sowie aus Zinsen für die Bevorschussung und sonstigen Gebühren. Hierbei deckt die Gebühr für den Umsatz die Übernahme des Delkredererisikos sowie die Inkassokosten ab. Die Zinsen, die in den Factoringkosten enthalten sind, sind Zinsen, die für den Zeitraum der Bevorschussung fällig werden. Der Zeitraum ist hierbei die Zeit vom Ankauf der Rechnung durch den Factor bis hin zur Zahlung des Schuldners...
Grundsätzlich ist einmal festzustellen, dass sich das Factoring für alle Branchen eignet. Die typischen Kunden von Factoringinstituten bestehen aus Großhändler sowie Hersteller und auch Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor. Ein Unternehmen kann bereits mit einem Jahresumsatz von weniger als 100.000 Euro Factoring-Kunde werden. Vorausgesetzt, das Unternehmen hat einen weitgehend gleichbleibenden gewerblichen Abnehmerkreis und Zahlungsziele von höchstens 90 Tagen...
Der Nutzen des Factoring besteht darin, dass infolge des Factorings die Bilanzstruktur des Factoringkunden verbessert werden kann und das der Factoring-Kunde im Einkauf Rabatte und Skonti in Anspruch nehmen kann. Ein weiterer Factoringnutzen ist, dass sich der Factoringkunde durch das Factoring gegen eventuelle Umsatzausfälle absichern kann und somit über eine stabile und liquide Finanzstruktur verfügt...
Es gibt zahlreiche unterschiedlichen Factoring-Varianten, von denen das offene Full-Service-Factoring die übliche Form ist, die von den meisten Factoring-Kunden in Deutschland gewählt wird. Bei dieser Factoring-Variante kommen alle Vorteile wie Ausfallschutz, Kostenreduzierung und die Verbesserung der Bilanzkennzahlen zum Tragen...
Der Factoring-Service ist eine Finanzdienstleistung, die der kurzfristigen Finanzierung des Umsatzes dient. Ein Factoringinstitut, der sog. Factor, bietet den Factoring-Service an, bei dem er die Forderungen des Factoring-Kunden gegen dessen Kunden kauft und die Forderungen einzieht. Der Factor leistet im Gegenzug für die Abtretung der Forderung an den Factoring-Kunden eine Zahlung in Höhe der Forderung...
Der Factoringnehmer nutzt beim Fälligkeits-Factoring die Vorteile der kompletten Risikoabsicherung und der Entlastung des Debitorenmanagements aus. Er verzichtet jedoch auf eine sofortige Regulierung des Kaufpreises. Ideal ist das Fälligkeits-Factoring für mittelständige Unternehmen, die kurzfristige Forderungen an Kunden mit einer Laufzeit von bis zu 90 Tagen haben...
In einem Unternehmen ist unter der finanziellen Sicherheit, die Liquidität zu verstehen. Dies bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und in geforderter Höhe nachkommen zu können. Aufgrund einer häufig schlechten Zahlungsmoral von Kunden oder sehr langen Zahlungszielen von bis zu 90 Tagen, kann die Liquidität und somit die finanzielle Sicherheit eines Unternehmens gehemmt werden...
Zunächst einmal ist die Finanzierung grundsätzlich ein Teilbereich der Finanzwirtschaft und umfasst betriebliche Prozesse, die der Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel dienen. Unter den Begriff Finanzierung fallen alle Maßnahmen, die der Beschaffung und Rückzahlung von finanziellen Mitteln dienen sowie die Gestaltung der Zahlungs-, Informations-, Kontroll- und Sicherungsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern...
Begleicht der Debitor seine Rechnungen nicht und ist eine Vollstreckung in das Vermögen des Debitors erfolglos verlaufen, spricht man von einem Forderungsausfall. Das rechnungsstellende Unternehmen bucht in diesem Fall die Forderung als uneinbringliche Forderung aus. Grundsätzlich stellt der Forderungsausfall ein Risiko dar, mit dem ein Unternehmen, trotz aller Sorgfalt und positiver Bonitäten der Kunden, immer rechnen muss...
Als Forfaitierung wird der Ankauf einzelner ausgesuchter Forderungen vor Fälligkeit bezeichnet (im Gegensatz dazu werden beim Factoring alle aus Verkäufen oder Dienstleistungen entstehenden Forderungen laufend abgetreten). Der Käufer der Forderung verzichtet dabei auf Regressmöglichkeiten bei Ausfall der Forderung (wie beim echten Factoring)...
Das Forderungsmanagement gehört in einem Unternehmen zum Rechnungswesen. Als Funktion in einem Unternehmen hat sich das Forderungsmanagement in den 1980er Jahren etabliert. Das Forderungsmanagement ist auch unter den Begriffen Kreditmanagement, Debitorenmanagement und Konditionenmanagement bekannt...
Beim Fullservice Factoring sind folgende Leistungen mit dem Kauf der Forderungen verbunden:
Liquiditätsfunktion: Es werden Ihre angekauften Forderung sofort bevorschusst...