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Factoring als Alternative zum Bankkredit

Informationen über Factoring als Alternative zum banküblichen KRedit.

Mittelständische Unternehmen unzufrieden mit Kreditausstattung: Banken treten bei Krediten auf die Bremse

Banken wollen die Vergabebedingungen verschärfen, um weitere Kreditausfälle zu vermeiden und die Risiken des Kreditgeschäfts noch besser im Griff zu behalten. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie „Wer finanziert den Aufschwung?“ von Ernst & Young. Außerdem wollen mehr Banken als im Vorjahr beim Kreditvolumen auf die Bremse treten: Jede vierte will Kreditlinien kürzen, 29 Prozent verweigern neue Kreditlinien, möglicherweise auch, um das Volumen ihrer eigenen Leistungsfähigkeit anzupassen. Diese Entwicklung spüren viele mittelständische Unternehmen schon heute: 43 Prozent der Unternehmen klagen über einen erschwerten Zugang zu Krediten, wie die jüngste Commerzbank-Umfrage ergibt. Die Unzufriedenheit speist sich daneben daraus, dass etwa positive und steigende Erträge kein Garant für eine schnellere Kreditbewilligung sind. Viele mittelständische Unternehmen wundern sich daher über zusätzliche Restriktionen, die ihnen die Banken trotz blendender Daten auferlegen.

Wachstum mit Factoring finanzieren

Eine umsatzkongruente Finanzierung ist aber besonders für wachsende Unternehmen von großer Bedeutung. Deshalb sollten gerade mittelständische Unternehmen neben dem Bankkredit auf alternative Finanzierungslösungen zurückgreifen, die größere Flexibilität bieten.
Ein probates Mittel bei wieder stark steigenden Umsätzen im B2B-Bereich ist beispielsweise das Factoring.
Innerhalb von zwei Arbeitstagen erhalten die Unternehmen hier rund 80 Prozent ihrer Rechnungen bezahlt – den Rest nach Eingang der Zahlung vom Kunden. So bleiben Mittelständler liquide und können sogar im Einkauf Skonti realisieren. Auch das Ausfallrisiko wird minimiert, weil die Forderungen gegen Ausfall versichert sind.

Liquidität aus vorhandenem Eigentum

„Daneben schlummern in vielen Unternehmen noch Werte, die durch intelligente Maßnahmen in Kapital für Investitionen gewandelt werden können“, erläuterte einmal ein Unternehmensberater. So ist zum Beispiel neben bereits bezahlten Maschinen und Anlagen das geistige Eigentum (Intellectual Property, kurz IP) mittlerweile der wichtigste Wertfaktor in modernen und innovativen Unternehmen. Obwohl Patente und Marken zentrale Anforderungen an Kreditsicherheiten wie Fungibilität und juristische Durchsetzbarkeit erfüllen, werden sie von der Kreditwirtschaft bisher nur in sehr geringem Umfang als Sicherheit akzeptiert. Hier gibt es die Möglichkeit des "Sale-and-lease-back" (auch von geistigem Eigentum). Bei dieser alternativen Finanzierungsform verkauft das Unternehmen zunächst beispielsweise Marken und Patente und least sie dann zurück. Auch gebrauchte Maschinenparks und Anlagen lassen sich so in zusätzliche Liquidität wandeln.

Der richtige Finanz-Mix macht’s

Die überwiegende Zahl der Industrieunternehmen berichtet laut Ernst & Young über steil steigende Auftragseingänge – die Produktion ist im Begriff zu folgen, und die Kapazitäten sind in einigen Bereichen bereits fast so hoch ausgelastet wie in guten Zeiten. Damit steigt auch der Kapitalbedarf. „Deshalb sollten sich Mittelständler jetzt nach einem unabhängigen Finanzberater umsehen, der ihnen hilft, die Finanzierung den gestiegenen Ansprüchen anzupassen“. Hier setzten die Factoringanbieter mit ihrer ganzheitlichen Beratung an: „Kein Unternehmer kann heute auf den Bankkredit verzichten – auf ihn allein zu setzen ist jedoch schon fahrlässig“, betont ein Finanzexperte. „Deshalb zeigen die Anbieter den Unternehmen individuelle Lösungen im Rahmen eines Gesamtfinanzierungskonzepts auf, das auf einem Mix der unterschiedlichen Maßnahmen wie Factoring, Leasing oder eventuell der Nutzung von Fördermöglichkeiten basiert.“