Factoring:

Wie Mittelständler Forderungen sofort zu Geld machen

Factoring bedeutet sofortige Liquidität – Liquidität ist der finanzielle Antrieb für Ihr Unternehmen.

Factoring - Finanzierung für kleine und mittelständische Unternehmen.Dass Factoring in kleinen und mittelständischen Unternehmen Einzug gehalten hat und die Liquidität erhöht, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nicht nur große Konzerne nutzen den Forderungsverkauf, auch immer mehr Mittelständler entscheiden sich für Factoring.

Sie möchten auch nicht mehr Wochen oder Monate länger auf Zahlungseingänge warten? Vielleicht sogar Zahlungsausfälle kompensieren müssen? Ihr finanzieller Handlungsspielraum reicht gerade, dass Sie mit Mühe und Not den eigenen Verpflichtungen nachkommen können?

Als Unternehmer möchten Sie schnell und unkompliziert die Liquidität im Unternehmen erhöhen? Sie wollen nicht mehr, dass der Zahlungseingang zu einem reinen „Glücksspiel“ wird?

Kommt Ihnen eine dieser Situationen bekannt vor, sollten Sie nicht länger auf den vermeintlich „richtigen“ Zeitpunkt warten sondern JETZT starten. Denn genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt mit Factoring anzufangen.

Bevor Sie endgültig loslegen, sollten Sie vielleicht noch den ein oder anderen Hinweis zum Factoring auf der Seite durchlesen. Das geht ganz schnell, bringt aber enorme Vorteile.

Inhaltsverzeichnis: Spezial

Das Deutsche Factoring Portal bietet als ideale, unabhängige Plattform allen Informationen zum Forderungsverkauf. Interessenten finden mit nur einem Klick die richtigen Factoring Unternehmen und Arten.

Alle hier eingetragene Finanzdienstleister erstellen individuelle auf Ihr Unternehmen abgestimmte Angebote mit fairen Konditionen.

Factoring: Was ist das?

Als Factoring wird eine neuzeitliche Finanzierungsmethode bezeichnet, bei der ein Unternehmen offen stehende Geldforderungen gegenüber Kunden vor deren Fälligkeit an einen Finanzdienstleister (Factoring Unternehmen) verkauft.

Als Beispiel: Sie haben Ihre Leistungen zu 100 Prozent erbracht und stellen Ihre Rechnungen an Ihre Kunden.

Die Forderungen haben alle ein Zahlungsziel. Die Kunden schöpfen zu 99,9 % diesen Zeitraum bis zur Zahlung der Rechnung voll aus. Zahlungsziele von bis zu 90 Tagen oder auch länger sind keine Seltenheit.

So können sich im Laufe der Zeit enorme Außenstände aufbauen. Wäre es nicht von Vorteil, wenn Sie sofort den Zahlungseingang verbuchen könnten? Genau da kommt Factoring ins Spiel.

Wann Sie den passenden Factoring Dienstleister gefunden haben (über das Portal kein Problem) verkaufen Sie einfach Ihre Geldforderungen. Innerhalb kürzester Zeit werden die durch den Factor bezahlt und stehen zur freien Verfügung.

Ihr Kapital wird NICHT in hohen Außenständen gebunden. Factoring bringt Unternehmen sofortigen Liquiditätszufluss.

Gründe für Factoring

Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen leiden unter der schlechten Zahlungsmoral der Kunden. Das Ergebnis ist, dass die Unternehmen selbst in Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Nicht selten stehen ganze unternehmerische Existenzen auf dem Spiel. Auch sind Zahlungsziele von bis zu 90 Tagen oder noch länger sind keine Seltenheit. Eine Besserung ist leider nicht in Sicht.

Aus diesem Grund entscheiden sich Unternehmer zunehmend für Factoring.

Factoring: Wie lautet die Definition?

Wie lautet die genaue Factoring Definition?

Eine ganz genaue Factoring Definition gibt es nicht. Unter Factoring wird der wiederkehrende Verkauf von Geldforderungen (Rechnungen) aus Dienstleistungen oder Warengeschäften, vor deren Fälligkeit, an einen Factor gegen sofortige Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises verstanden.

Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Durch den Forderungsverkauf erhalten Unternehmen kurzfristig Liquidität.

Folgende Leistungen mit dem Kauf der Forderungen durch den Factor verbunden:

  1. Liquiditätsfunktion:
    Ihre angekauften Forderung werden sofort zwischen 80% – 100% des Kaufpreises bevorschusst.
  2. Versicherungsfunktion:
    Der Factor übernimmt den 100%igen Ausfallschutz der angekauften Forderung, das heisst Sie alsFactoringnehmer sind gegen Forderungsausfälle geschützt.
  3. Abwicklungsfunktion:
    Der Factor übernimmt zusätzliche Leistungen wie z.B. Rechnungsversand, Debitorenbuchhaltung, die Durchführung von Mahnläufen, Inkasso usw. Darüber hinaus stellt er Ihnen statistische Auswertungen zur Verfügung.

Wie funktioniert der Factoring Ablauf?

In 6 einfachen Schritten wird Factoring Ablauf erklärt. Der Ablauf kann je nach Anbieter leicht abweichen. Das Verfahren ist jedoch bei fast allen gleich.

Bevor es jedoch zu einer Geschäftsbeziehung zwischen Ihnen und dem passenden Anbieter kommt, wird ein Vertrag geschlossen. Darin ist der genaue Ablauf, sowie die Gebühren und Kosten definiert.

Der Ablauf im Überblick:

  1. Ihr Unternehmen liefert Waren oder Dienstleistungen an Ihre Kunden. Lieferungen und Leistungen müssen zu 100 Prozent erbracht sein.
  2. Rechnungsstellung erfolgt direkt an den Kunden. (In manchen Fällen übernimmt auch der Factor den Rechnungsversand.)
  3. Beim Factor reichen Sie eine Kopie der Geldforderungen ein.
  4. Der Factor bevorschusst die Forderung zwischen 80% – 95% der vereinbarten Forderungssumme in kürzester Zeit. Sie haben keine Wartenzeiten bis zum Zahlungseingang. Das Kapital wird nicht gebund, sondern steht umgehend zur freien Verfügung.
  5. Die Kunden bezahlen dann im vereinbarten Zahlungsziel die Forderung an den Factor.
  6. Die restlichen 5% – 20% bezahlt der Factor nach dem gesamten Eingang der Geldforderung an Sie aus.
Funktionsweise und Ablauf in der Grafik dargestellt:Funktionen und Ablauf vereinfacht dargestellt

Das sind die Factoring Vorteile

Durch die Factoring Vorteile hat sich diese Finanzierung in jüngster Zeit zu einer gefragten Alternative für Unternehmen entwickelt. Diese ist besonders für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Kleine und mittelständische haben die Factoring Vorteile zur Liquiditätssteigerung erkannt.

Die Kunden nutzen Factoring Vorteile, um Einerseits ihre Finanzierungsquellen zu diversifizieren und andererseits die Kapitalstruktur zu verbessern und somit weiterhin den Zugang zu Bankkrediten zu gewährleisten.

  • Sofortiger Liquiditätszufluss
    Die Liquiditätsbeschaffung ist für Kunden häufig der entscheidende Grund für eine Zusammenarbeit mit einem Factoring-Anbieter. Dieser zahlt innerhalb von ein bis zwei Arbeitstagen einen Vorschuss von 80 – 95 Prozent auf die Bruttorechnungssumme. Der Zeitnahe Liquiditätszufluss erhöht den finanziellen Spielraum und macht Sie von Fremdmitteln, wie zum Beispiel einem Hausbankkredit, unabhängiger.
  • Factoring bietet Ausfallschutz
    Die Absicherung gegen Forderungsausfälle spielt in einer Zeit, in der die Zahl der Insolvenzen so hoch ist wie nie zuvor, eine wichtige Rolle. Der Factoring-Anbieter übernimmt das Risiko, falls die offenen Forderungen Ihres Debitors ausfallen.
  • Skontovorteile im Einkauf
    Sie können sich als Factoringkunde wichtige Marktvorteile im Einkauf verschaffen. Mit Factoring sind Sie liquide und können Ihren Lieferanten eine zeitnahe Bezahlung der Rechnungen zusagen. So lassen sich Skonti und Preisnachlässe realisieren und die Einkaufskosten senken.
  • Wettbewerbsvorteil
    Sprechen Sie mit Ihren Kunden über die Gewährung von Zahlungszielen von bis zu 60 Tagen. Die Kosten für bisher gewährte Skonti fallen somit weg. Der Kundenservice steigt und Sie verfügen als Factoringkunde über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
  • Keine zusätzliche Stellung von Sicherheiten
    Im Gegensatz zum Bankkredit brauchen Sie beim Factoring keine weiteren Sicherheiten. Wenn die Parameter für eine Zusammenarbeit mit uns als Factoringunternehmen stimmen und Sie eine qualitativ gute Debitorenstruktur haben, könne Sie schnell zu Liquidität kommen.
  • Factoring = Umsatzkongruente Finanzierung
    In der umsatzkongruenten Finanzierung liegt ein weiterer wesentlicher Vorteil für die Zusammenarbeit mit einem Factor. Während Sie die Hausbank in einer Wachstumsphase nur behutsam mit der notwendigen und ausreichenden Liquidität versorgt, berücksichtigt der Factor die positive Perspektive weitaus stärker und stellt die Mittel für die Expansion zur Verfügung.
  • Mit Factoring Kosten sparen
    Sie senken als Factoringkunde durch das Outsourcing Ihre innerbetrieblichen Fixkosten. Durch die Übertragung der Aufgaben auf den Factor wird ein professionelles Debitorenmanagement mit festgelegtem Mahnwesen sichergestellt. Wie Ihre Kunden gemahnt werden, stimmen Sie im Vorfeld mit dem Factor ab.
  • Factoring: Bilanzverkürzung und Verbesserung der Eigenkapitalquote
    Durch die Nutzung von Factoring verkürzt sich Ihre Bilanzsumme und die Eigenkapitalquote erhöht sich. Das ist ein wichtiger Faktor in Zeiten von Basel II + III und der Bonitätsprüfung im Rahmen des Ratings. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung scheiden aus Ihrer Bilanz aus, sobald sie an das Factoring-Unternehmen verkauft sind.

Factoring Nachteile

Sie fragen sich bestimmt: Gibt es auch Factoring Nachteile?
Wenn man die Gebühren als Nachteil bezeichnen kann, dann gibt es welche. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die Zinsen für einen banküblichen Kredit wesentlich höher sind als die beim Gebühren beim Factoring. Den „Nachteilen“ stehen wesentlich mehr Vorteile gegenüber.

Was vielleicht noch berücksichtigt werden sollte, dass die Kunden des Forderungsverkäufers die Forderungsabtretung als negatives Signal auslegen können. Dem ist aber nicht so, weil Factoring als Gütesiegel angesehen werden kann. Nur gesunde Unternehmen mit positiven Geschäftsaussichten können meist von Factoring profitieren.

Zu guter letzt sei erwähnt, dass diese Finanzierungsmethode nicht für alle Branchen geeignet ist. Es gibt nur ganz wenige Aussnahmen, bei denen der Forderungsverkauf nicht in abgebildet werden kann.

Voraussetzung für Factoring

Für beinahe jedes mittelständische Unternehmen ist die Nutzung von Factoring möglich. Die Eignung wird immer von Fall zu Fall entschieden.

Günstige Voraussetzungen für Factoring im Unternehmen
Für den Einsatz von Factoring wären einige dieser Voraussetzungen wünschenswert …

  • der Brutto-Jahresumsatz sollte mehr als 250.000 Euro pro Jahr betragen.
  • Sie haben eine überwiegend gleichbleibende und gewerbliche Kundenstruktur.
  • Ihre Kunden nutzen lange Zahlungsziele (im Innland maximal 90Tage und im Ausland maximal 150Tage).
  • die Forderungen sind abtretbar, das heisst Leistungen sind zu 100% Prozent erbracht, einredefrei und frei von Ansprüchen Dritter.
  • Sie benötigen Expansionskapital
UNgünstige Voraussetzungen für Factoring im Unternehmen
Dieses Finanzmodell ist kein Allheilmittel und sollte nicht eingesetzt werden wenn …

  • angeschlagene Unternehmen dadurch saniert werden sollen.
  • der Brutto-Jahresumsatz weniger als 100.000 Euro beträgt.
  • die eigene Bonität fehlt(z.B. schlechter als 3,5).
  • Rechnungen für Projekte mit verlängertem Eigentumsvorbehalt gestellt werden.
  • einmalige, individuellen und projektbezogenen Geschäften finanziert werden sollen.
  • der Abnehmerkreis ständig wechselt.

Die unterschiedlichen Factoring Arten und Varianten einfach erklärt

Factoring Arten und Varianten einfach erklärt

In den vergangen Jahren und Jahrzehnten haben die Finanzdienstleister in Deutschland unterschiedliche Factoring Arten und Varianten entwickelt. Mittlerweile kann für nahezu alle Unternehmensbranchen Factoring angeboten werden.

Im Folgenden werden die gebräuchlichsten Factoring Arten und Verfahren kurz und bündig erklärt.

Eins haben die unterschiedlichen Factoring Arten gemeinsam: Die Sicherung und Erhöhung der Liquidität steht im Vordergrund.

Ganz bestimmt finden Sie hier eine Factoring-Art, die auch zu Ihrem Unternehmen passen kann!
Echtes Factoring
Beim „echten Factoring“ trägt der Factor das ganze Risiko im Falle eines Forderungsausfalls. Selbst wenn Ihr Kunde zahlungsunfähig wird, Ihre Forderungen werden trotzdem bezahlt.

UNECHTES Factoring

Wird das Delkredererisiko (Ausfallrisiko) nicht vom Factor übernommen, dann wird „unechtes Factoring“ angewandt. Das heisst, die Forderung wird vom Factor bezahlt, jedoch muss der Anschlusskunde im Falle eines Forderungsausfalls die bereits bezahlten Beträge an das Factor zurückbezahlen.
Full Service Factoring / Standard
Das „rund um sorglos Paket“ für Anschlusskunden. Der Factor übernimmt das komplette Ausfallrisiko von Forderungen und ebenfalls das Debitorenmanagement, das Mahnwesen und wenn nötig auch das Inkasso.

Das Unternehmen kann sich durch diese Art des Factorings voll auf das Tages- und Kerngeschäft kümmern. Diese Factoringmethode wird in Deutschland am meisten genutzt.

Sonderformen Factoring
Offenes – / Stilles Factoring
Handelt es sich um „offene Factoring“, werden die Debitoren (Kunden) des Anschlusskunden über die Abtretung und den Verkauf der Forderungen informiert.

Beansprucht der Anschlusskunde hingegen „stilles Factoring“, erfährt der Debitor (Kunde) nichts über den Forderungsverkauf. Es wird dem Debitor lediglich eine Bankverbindung mitgeteilt, worauf er seine Rechnungen zu begleichen hat.
Inhouse Factoring
Beim „Inhouse Factoring“, oder auch „Bulk-Factoring“, bleibt die Debitorenbuchhaltung und das Forderungsmanagement (Inkasso) beim Kunden. Der Kunde nutzt jedoch die Ausfallsicherung und Risikoabsicherung durch den Factor. Das heisst im Falle eines Forderungsausfalls steht der Factor dafür gerade.
Import – / Export Factoring
Einige Gesellschaften bieten Factoring ebenfalls für den inländischen Geschäftsverkehr wie auch für den ausländischen Geschäftsverkehr an.

Exportiert ein Unternehmen (Exporteur) und nimmt die Leistungen eines Factors in Deutschland für die ausländischen Geschäfte in Anspruch, so handelt es sich um Export-Factoring.

Handelt es sich um Importgeschäfte, bei denen ausländische Unternehmen die Leistungen einer Factoring Gesellschaft in Deutschland in Anspruch nehmen, dann wird dies Importfactoring genannt.
Reverse Factoring
Das „Reverse Factoring „ist ein umgekehrtes Verfahren. Hier nutzt der Anschlusskunde die Zahlungsziele gegenüber Lieferanten. Der Factor zahlt sofort nach Rechnungsstellung den Betrag an den Lieferanten. Der Factor bekommt sein Geld innerhalb der Zahlungsziele wiederum vom Anschlusskunden.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht für den Drittschuldner hauptsächlich darin, durch sofortige Rechnungsbegleichung das vereinbarte Skonto ausnutzen zu können. Das Entgelt für die erbrachte Leistung trägt demzufolge i. d. R. der Initiator, sprich der Drittschuldner.

Reverse Factoring wird aufgrund der besonderen Vertragskonstruktion im offenen Verfahren durchgeführt, da die Einreichung der Faktura schließlich über den Lieferanten erfolgen muss. Der wiederum erhält aus der Geschäftskonstellation die üblichen Vorteile des Factorings in Form von sofortigem Liquiditätserhalt, vollständiger Delkredereübernahme und gegebenenfalls die Übernahme von Buchhaltungsfunktionen usw.

Besonderes Kennzeichen einer solchen Geschäftsbeziehung ist das Vorliegen eines Einzeldebitors, und nicht wie üblich, eines kompletten Debitorenportfolios welches laut Vertrag vom Forderungsverkäufer angedient werden muss.

Ultimo – / Fälligkeitsfactoring
Beim „Fälligkeitsfactoring“ werden die offenen Forderungen des Kunden nicht sofort beglichen, sondern erst nach Zahlungseingang beim Factor.

Der Factor trägt jedoch das Forderungs-Ausfallrisiko und bearbeitet die Debitorenbuchhaltung des Anschlusskunden. Dieser wiederum verzichtet aber auf die sofortige Auszahlung des Forderungsbetrages. Somit wird beim „Ultimo Factoring“ auf die Vorfinanzierung des Umsatzes durch den Factor verzichtet.
VOB Factoring
Das „VOB Factoring“ wurde eigens für mittelständische und kleine Handwerks-Unternehmen entwickelt, die Ihre Rechnungen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) stellen. Beim VOB Factoring verkaufen die Handwerksbetriebe offene Geldforderungen an ein Factoring-Dienstleister. Im Gegenzug wird der Rechnungsbetrag, der angekauften Forderungen sofort bezahlt.
Einziger Unterschied zum normalen Forderungsverkauf ist, dass der Finanz-Partner auch Abschlagsrechnungen ankauft.
Dental Factoring
Das Dental Factoring wurde für Dentallabore oder Zahntechniker entwickelt. Hier werden die offenen Forderungen an ein Factor verkauft. Dentalfactoring funktioniert wie ganz normales Factoring, nur dass diese Finanzierungsalternative auf die Dental-Branche ausgerichtet ist.

TOP Factoring Anbieter

Unabhängige Factoring Unternehmen werden auf dem Portal mit einem Kurzportrait beschrieben. Die Beschreibungen wurden von den Anbietern selbst verfasst.
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Die Anbieter freuen sich auf Ihre Anfrage.
Alle Anfragen sind kostenlos und unverbindlich.

ERNST Factoring GmbH, Hamburg

ERNST Factoring GmbH

Bibby Financial Services, Düsseldorf

Bibby Financial Services

Close Brothers Factoring, Mainz

Close Brothers Factoring

RKW NordWest Factoring, Düsseldorf

RKW NordWest Factoring

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Die Factoring Kosten und Gebühren verständlich erklärt

Die Gesellschaften kalkulieren die Factoring Kosten ganz individuell und auf jedes Unternehmen abgestimmt. Die Gebühren sind von den unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Auch bei Ihrem Unternehmen.
Hier auf dem Portal bekommen Sie Angebote von Top Anbietern mit fairen Konditionen.

Die Frage: „Wie hoch sind die Factoring Kosten?“ lässt sich nicht in einer Minute und auch nicht pauschal beantworten. Die Kosten variieren bei den einzelnen Anbietern.

Dies wird deutlich, wenn Sie das Drei-Säulen-Modell der Factoringkalkulation betrachten.
Die Kalkulation der Factoring Gebühren beruht meistens auf:

  1. Den Strukturdaten wie Jahresumsatz, Anzahl an Debitoren, Anzahl an jährlichen Belegen, durchschnittliche Forderungslaufzeit, etc. Die meisten Factoring-Dienstleister erfragen diese Rahmendaten mit Hilfe eines Analysebogens.
  2. Der Bonität und Zahlungspünktlichkeit der Debitoren. Diese Information beziehen Factoring-Gesellschaften von darauf spezialisierten Unternehmen und auch aus Ihrer Liste der offenen Posten.
  3. Der Bonität der Unternehmen. Hierzu erbittet das Factoring-Unternehmen Einblick in Ihre Bilanz, in aktuelle BWAs und andere Bonitätsunterlagen.

Die Angebote der jeweiligen Finanzdienstleister können in der Höhe unterschiedlich sein. Dabei kann man aber nicht generell sagen, einer der Anbieter wäre immer billiger als die anderen, oder ein anderer Finanzdienstleister wäre immer teurer als die anderen.

Deshalb ist es sehr sinnvoll hier im “ Deutschen Factoring-Portal“ mit nur einem Klick passende Angebote anzufordern und zu vergleichen.

Woraus setzen sich die Factoring Kosten zusammen?

  1. Bearbeitungskosten
    Jede Ihrer Rechnungen wird im System erfasst, die Zahlung an Sie wird angewiesen, der Zahlungseingang wird kontrolliert und ggf. wird der säumige Debitor gemahnt. Ob eine Rechnung klein oder groß ist – diese Handgriffe sind immer gleich.Haben Sie als Factoring-Kunde im Durchschnitt eher große Rechnungen, wird die Factoring-Gebühr in Prozenten niedriger sein als bei einem Factoring-Kunden, der im Durchschnitt eher viele kleine Rechnungsbeträge hat.Pro Abschnitt (Rechnung) müssen bei jedem Kunden im Durchschnitt die jeweiligen Stückkosten als Factoring-Gebühr berechnet werden.
    Es macht auch einen Unterschied hinsichtlich der Stückkosten, ob Rechnungen als Rechnungskopie per Briefpost oder als Datei per elektronischer Post angeliefert werden. Mehr Handgriffe verursachen höhere Kosten und müssen nach dem Ursachen-Wirkungs-Prinzip an den Factoring-Kunden weitergegeben werden.Es gibt Anbieter, die verlangen eine monatliche Grundgebühr. Oder auch eine Grundgebühr je Rechnung, unabhängig von deren Höhe – zuzüglich der Gebühr vom Rechnungsbetrag.
    Andere Gesellschaften bieten eine All-In-Gebühr, die vielleicht auf den ersten Blick teuer aussieht, aber für Sie als Factoring-Kunde sehr einfach in der eigenen Kalkulation berücksichtigt werden kann.Die Ausgestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Und kostenmäßig kann im Vorfeld keiner Variante der Vorzug gegeben werden. Die individuelle Situation Ihres Unternehmens ist dafür ausschlaggebend, welches Gebührenmodell kostengünstiger abschneidet.
  2. Zinsen
    Um Ihre Rechnungen zu kaufen und damit zu bevorschussen, leihen sich die Factoring-Unternehmen ihrerseits Geld von Banken oder Investoren.
    Weil Factoring-Gesellschaften meist über eine gute Bonität verfügen, bekommen diese das Geld zu einem Vorzugszinssatz, den sie an ihre Kunden mit nur sehr geringen Aufschlägen weitergeben. Die Aufschläge sind erforderlich um die sogenannten Kosten der Geldbeschaffung zu tragen.Aber auch trotz dieses kleinen Aufschlags sind die Zinsen, welche das Factoring-Unternehmen verlangt, deutlich niedriger als der Zins für eine Kontokorrent-Linie bei der Hausbank.
  3. Prüfgebühren
    Weiter oben wurde bereits beschrieben, dass die Factoring-Unternehmen Auskünfte über Ihre Debitoren einholen, bevor eine Rechnung angekauft wird. Für diese Auskunft müssen die Factoring-Unternehmen sogenannte Prüfgebühren bezahlen und zwar unabhängig davon, wie die Prüfung ausgeht.Diese Prüfgebühren geben die Gesellschaften an ihre Kunden weiter – wieder nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip. Die Struktur der Prüfgebühren, welche die Factoring-Unternehmern weiter berechnen kann – wie bei den Factoring-Gebühren auch – unterschiedlich sein.Einige Factoring-Anbieter berechnen einen Durchschnittsbetrag (z.B. € 20,–), ganz egal ob Ihr Debitor seinen Sitz im Innland oder im Ausland hat und ob das erforderliche Limit € 5.000,– oder € 20.000,– oder € 50.000,– beträgt.Andere Factoring-Unternehmen berechnen bis zu einer gewissen Limithöhe einen geringen Betrag, dafür bei ausländischen Debitoren einen deutlich höheren Betrag. Es gibt sogar Debitoren, die verlangen bis zu einer gewissen Höhe des Limits keine Prüfgebühr, wenn der Debitor bisher ohne Überziehungen bezahlt hat.
  4. Rückversicherungskosten
    Kauft nun ein Factor nach der Bonitätsprüfung Rechnungen auf einen bestimmten Debitor an, versichert er sich seinerseits gegen Forderungsausfall. Hierfür sind Versicherungsprämien zu entrichten.Diese sind in den meisten Fällen in die Factoring-Gebühr kalkuliert. Gelegentlich erheben Factoring-Dienstleister aber auch einen separaten Risikozuschlag für Debitoren mit schlechterer Bonität – dafür ist die Factoring-Gebühr etwas niedriger kalkuliert.
  5. Kosten bei Forderungsausfall
    Wenn es zum Forderungsausfall kommt, sind Sie fein raus. Sie machen ja Factoring und damit sind Sie gegen Forderungsausfall geschützt. Zwar ist Ihr Dienstleister rückversichert, den sogenannten Selbstbehalt muss er aber tragen. Für diesen Fall der Fälle bildet das Factoring-Unternehmen sogenannten Rückstellungen (die kennen Sie aus Ihrer eigenen Bilanz). Und die sind ebenfalls in die Gebühr einkalkuliert.

Nicht nur in der Höhe der Gebühren gibt es zwischen den Gesellschaften Unterschiede. Auch die Gebührenstruktur kann von Factoringunternehmen zu Factoring-Unternehmen variieren.

Factoring im Video erklärt (2 Minuten)

Im folgenden Factoring Video haben wir Ihnen in nur 2 Minuten die wesentliche Funktionen zusammengefasst und dargestellt. Es sind 2 Minuten, die sich lohnen. Viel Spaß beim Anschauen.