Was ist ein Forderungsmanagement?

Das Forderungsmanagement gehört in einem Unternehmen zum Rechnungswesen.

Als Funktion in einem Unternehmen hat sich das Forderungsmanagement in den 1980er Jahren etabliert.

Das Forderungsmanagement ist auch unter den Begriffen Kreditmanagement und Debitorenmanagement bekannt.

Im Forderungsmanagement geht es um die Leitung, Gewährung und Verwaltung von Krediten, die ein Unternehmen an seine Kunden auf erbrachte Lieferungen und Leistungen gewährt.

Ziel des Forderungsmanagement ist es, die Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und dafür zu sorgen, dass die Liquidität des Unternehmens aufrecht erhalten bleibt.

Das Forderungsmanagement wird zum einen als eigene Abteilung innerbetrieblich geführt und kann zum anderen aber auch an spezielle Unternehmen ausgelagert werden.

So übernehmen zum Beispiel Inkassounternehmen oder Factoring-Institute das ausgelagerte Forderungsmanagement.

Aufgrund der Auslagerung, des sogenannte Outsourcing, sinken die eigenen Personal- und Sachkosten des auslagernden Unternehmens und durch die Übernahme des Ausfallrisiko beim Factoring kann auch dieses Risiko eingedämmt werden.

Weitere Begriffe von A – Z

A

Asset Backed Finanzierung

Asset Backed Securities

Ausfallrisiko

Ausfallschutz

Außenstände

B

Beteiligungskapital

Bonität

Bulk Factoring

D

Debitor

Debitorenbuchhaltung

Debitorenmanagement

Delkrederefunktion

Delkredere Risiko

E

Echtes Factoring

Eigenkapitalquote

Euribor

Export Factoring

F

Factoringinstitut

Factoring Kunden / Anschlusskunden

Factoringentgelt

Factoringerlös

Forderungsausfall

Forderungslaufzeit

Forderungsmanagement

Forderungsverkauf

Forfaitierung

G

Geldforderungen

I

Import Factoring

Inkasso

Insolvenz

Insolvenzordnung

K

Kontokorrentkredit

Kreditversicherung

L

Liquidität

M

Mahnwesen

O

Offenes Factoring

Outsourcing

R

Rating

Risikoübernahme

S

Sicherheitseinbehalt

Stilles Factoring

U

Unechtes Factoring

V

Verität

Z

Zahlungen

Zessionskredit