Was ist der Sicherheitseinbehalt?

Der Sicherheitseinbehalt ist ein Teil des Factoringserlös, den der Factor von der aufgekauften Rechnung seines Kunden einbehält.

Er dient als Sicherheit für etwaige Rechnungsabzüge wie Skonto oder für Mängelrügen.

In Deutschland beträgt der Sicherheitseinbehalt zwischen fünf und 20 Prozent.

Wenn der Debitor seine Rechnung begleicht oder auch im Delkredere-Fall, wird dieser Sicherheitseinbehalt vom Factoringerlös dem Factoring-Kunden gutgeschrieben.

Der Factoringerlös, der dem Factoring-Kunden zunächst gutgeschrieben wird, ist von der Höhe des Sicherheitseinbehalt abhängig und ist von Factor zu Factor sehr unterschiedlich.

Somit ist der Factoringerlös und damit auch der Sicherheitseinbehalt eine wichtige Größe bei der Wahl des richtigen Factoring-Unternehmens, die unbedingt mit berücksichtigt werden sollte.

Weitere Begriffe von A – Z

A

Asset Backed Finanzierung

Asset Backed Securities

Ausfallrisiko

Ausfallschutz

Außenstände

B

Beteiligungskapital

Bonität

Bulk Factoring

D

Debitor

Debitorenbuchhaltung

Debitorenmanagement

Delkrederefunktion

Delkredere Risiko

E

Echtes Factoring

Eigenkapitalquote

Euribor

Export Factoring

F

Factoringinstitut

Factoring Kunden / Anschlusskunden

Factoringentgelt

Factoringerlös

Forderungsausfall

Forderungslaufzeit

Forderungsmanagement

Forderungsverkauf

Forfaitierung

G

Geldforderungen

I

Import Factoring

Inkasso

Insolvenz

Insolvenzordnung

K

Kontokorrentkredit

Kreditversicherung

L

Liquidität

M

Mahnwesen

O

Offenes Factoring

Outsourcing

R

Rating

Risikoübernahme

S

Sicherheitseinbehalt

Stilles Factoring

U

Unechtes Factoring

V

Verität

Z

Zahlungen

Zessionskredit