Deutsches Factoring Portal

Factoring Varianten leicht erklärt

Informationen über Factoring für eine höhere Liquidität im Unternehmen.

Factoring
Verfahren und Formen

Inzwischen haben sich in Deutschland unterschiedliche Verfahren und Formen des Factoring entwickelt. Factoring ist eine einzigartige Unternehmensfinanzierung, die Ihnen sofortige Liquidität gibt. Ihre Liquidität kann konkruent zu Ihrem Umsatz wachsen. Hier werden die gebräuchlichsten Formen und Verfahren des Factorings kurz und bündig erklärt. Was bei jeder Art des Factorings zurtifft, ist, dass Ihre Forderungen innerhalb kürzester Zeit bezahlt werden.

Mit Sicherheit finden Sie hier eine Möglichkeit, die auch für Ihr Unternehmen geeignet ist!

Standard – / Full-Service- echtes Factoring

Das “rund um sorglos Paket” für Factoring-Nehmer (Anschlusskunde). Der Factor übernimmt das komplette Ausfallrisiko von Forderungen und ebenfalls das Debitorenmanagement, das Mahnwesen und wenn nötig auch das Inkasso. Sie können sich bei dieser Art des Factorings voll auf Ihr Tages- und Kerngeschäft konzentrieren. Dieses Factoring-Verfahren setzen in Deutschland die meisten Unternehmen ein.

Beim „Full-Service / echten Factoring“ übernimmt der Factor das komplette Ausfallrisiko (Delkredere). Selbst wenn ein Kunde zahlungsunfähig werden sollte. Die verkauften Forderungen trotzdem vom Factor bezahlt.

unechtes Factoring:
Wird das „unechte Factoring“ angewandt, bleibt das Delkredererisiko (Ausfallrisiko) beim Anschlußkunden. Das heisst, die Forderungen werden vom Factoring-Unternehmen zwar bezahlt, jedoch muss der Factoring-Kunde im Falle eines Forderungsausfalls die bereits bezahlten Beträge an den Factor zurückbezahlen.

Spezielle Factoring-Varianten

Natürlich haben sich im Laufe der Zeit auch spezielle Formen des Factorings entwickelt. Nicht nur der Standard, sonder wie in fast jeder Branche üblich auch diverse Nischenprodukte. Diese werden nachfolgend einwenig erläutert.

Import- / Exportfactoring:

Spezielle Factoring-Gesellschaften bieten Factoring für den inländischen Geschäftsverkehr sowie für den ausländischen Geschäftsverkehr an. Exportiert ein Unternehmen (Exporteur) Waren und Dienstleistungen und nimmt die Leistungen eines Factors in Deutschland für die ausländischen Geschäfte in Anspruch, so handelt es sich um Exportfactoring. Handelt es sich um Importgeschäfte, bei denen ausländische Unternehmen die Leistungen einer Factoring-Gesellschaft in Deutschland in Anspruch nehmen, dann wird dieses Verfahren Importfactoring genannt.

Reverse- oder auch Einkaufsfactoring genannt

Unter dem Begriff “Reverse-Factoring“, auch bekannt als Lieferanten- oder Einkaufsfactoring, ist die Finanzierungsform zu verstehen, bei der die Inititaive zur Aufnahme der Geschäftsbeziehung nicht vom Forderungsgläubiger sondern vom Forderungsschuldner ausgeht. Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht für den Drittschuldner hauptsächlich darin, durch sofortige Rechnungsbegleichung das vereinbarte Skonto ausnutzen zu können. Das Entgelt für die erbrachte Leistung wird demzufolge in der Regel durch den Initiator getragen, sprich der Drittschuldner. Reverse-Factoring wird aufgrund der besonderen Vertragskonstruktion im offenen Verfahren vollzogen, da die Einreichung der Faktura über den Lieferanten erfolgen muss. Der wiederum erhält aus der Geschäftskonstellation die üblichen Vorteile des Factorings in Form von sofortigem Liquiditätserhalt, vollständiger Delkredereübernahme und gegebenenfalls Übernahme der Buchhaltungsfunktionen.

Besonderes Kennzeichen einer solchen Geschäftsbeziehung ist das Vorliegen eines Einzeldebitors, und nicht wie üblich, eines kompletten Debitorenportfolios, welches laut Vertrag vom Forderungsverkäufer angedient werden muss.

Fälligkeitsfactoring

Beim Fälligkeitsfactoring werden die offenen Forderungen des Anschlußkunden nicht sofort beglichen, sondern erst nach Zahlungseingang beim Factor. Der Factor übernimmt das Forderungs-Ausfallrisiko und die Debitorenbuchhaltung des Anschlußkunden. Dieser verzichtet aber auf die sofortige Auszahlung des Forderungsbetrages. Somit wird durch den Anschlußkunden auf die Vorfinanzierung des Umsatzes verzichtet.

Offenes Factoring und stilles Factoring

Beim „offenen Factoring“ werden die Debitoren (Kunden) vom Factoringnehmer über die Abtretung / Verkauf der Forderungen informiert. Beim „stillen Factoring“ hingegen erfährt der Debitor (Kunde) nichts über den Forderungsverkauf. Es wird dem Debitor lediglich eine Bankverbindung mitgeteilt, worauf er seine Rechnungen begleichen kann.

Inhousefactoring oder auch Bulk Factoring genannt

Beim „Inhouse-Factoring“, oder auch „Bulk-Factoring“, bleiben die Debitorenbuchhaltung und das Forderungsmanagement (Inkasso) beim Kunden. Der Anschlußkunde nutzt jedoch die Ausfallsicherung und Risikoabsicherung durch den Factor. Das heisst im Falle eines Forderungsausfalls muss der Factor dafür gerade stehen.

Smart-Service-Factoring

Beim „Smart-Service-Factoring“ übernimmt der Factor treuhänderisch das Mahnwesen. Das eigentliche Mahnwesen bleibt jedoch beim Anschlußkunden. Somit ist der Smart-Service eine kleine Abwandlung des Full-Service.

VOB-Factoring speziell für Handwerksbetriebe

Kennen Sie als Handwerker das auch? Die Arbeiten wurden ausgeführt und die Kunden freuen sich über die Fertigstellung. Die Rechnungen wurden gestellt, aber der Zahlungseingang lässt auf sich warten. In seltenen Fällen können Kunden auch garnicht bezahlen. Nicht selten geraten Handwerkbetriebe durch solche Situationen selbst in Liquiditätsschwierigkeiten.

Die Lösung ist VOB-Factoring für Handwerksbetriebe!

Das VOB-Factoring ist eigens für mittelständische und kleine Unternehmen entwickelt worden, die Ihre Rechnungen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) stellen. Bei diesem Verfahren verkaufen die Handwerksunternehmen die offenen Geldforderungen an ein Factor, der speziell diese Finanzierungsform für Handwerksbetriebe anbieten kann. Im Gegenzug wird der Rechnungsbetrag, der angekauften Forderungen, durch den Factor sofort bezahlt und auf dem Bankkonto gutgeschrieben.

Hierdurch haben Handwerksbetreibe einen klaren Vorteil, weil sie nicht mehr lange auf die Zahlungseingänge warten müssen.

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