Eigenkapitalquote

Was ist die Eigenkapitalquote?

Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Sie drückt das wirtschaftliche Eigenkapital an der bereinigten Bilanzsumme in einem Unternehmen aus. Es handelt sich hierbei also um einen Prozentanteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital. So beschreibt die Eigenkapitalquote den Grad der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität des Unternehmens.

Hierbei gilt grundsätzlich: je höher die Eigenkapitalquote ausfällt, desto größer ist die Ausgleichsmöglichkeit bei eintretenden Verlusten. Eine niedrige Eigenkapitalquote kann im Investment die Rentabilität des eingesetzten Kapitals erhöhen. Dies wird als Hebel- oder Leverage-Effekt bezeichnet.

Dies erhöht jedoch auch die Risiken, da für das aufgenommene Fremdkapital, bei einem Fehlschlagen des Investments, Zinsen und die Tilgung zu entrichten sind. Eine zu hoch ausfallende Eigenkapitalquote kann aber auch für eine mangelnde Investitions- und Wachstumsbereitschaft eines Unternehmen sprechen, da hierbei die höhere Eigenkapitalquote zu Lasten einer geringen Eigenkapitalrendite geht.