Was ist Factoring?

Factoring ist der wiederkehrende Verkauf von noch nicht fällig gewordenen Forderungen an ein Factoring-Unternehmen gegen sofortige Zahlung des vertraglich geregelten Kaufpreises.

Man spricht beim Factoring auch von einer Vorfinanzierung der Rechnungen.

Die verkaufte Forderung wird SOFORT zum vertraglich vereinbarten Kaufpreis durch den Factoring-Anbieter bezahlt.

Viel wichtiger als wissenschaftliche oder juristische Definitionen erscheinen die Vorteile, die Sie als Unternehmer durch Factoring haben.

Einzige Bedingung beim Factoring / Forderungsverkauf:
Die Leistungen müssen zu 100-Prozent erbracht sein und frei von Rechten Dritter.

Aufgrund der Forderungsabtretung können Firmen die eigene Zahlungsfähigkeit, sowie die Bonität enorm steigern und vor Forderungsausfall schützen.

Um echtes Factoring handelt es sich, wenn durch den Forderungsankäufer – Factor – auch die wichtigste Funktion, das Delkredere, übernommen wird. Das bedeutet, beim Factoring werden die verkauften Forderungen IMMER bezahlt.
Das Gegenteil ist „unechtes Factoring“. Bei dieser Variante trägt der Anschlusskunde das Ausfallrisko.

Factoring findet überwiegend im B2B-Geschäft Anwendung. Nur gewerbliche Rechnungen werden von den Anbietern angekauft.

Dabei ist zu erwähnen, dass der Forderungsverkauf VOR Fälligkeit abgewickelt werden muss. Die Zahlungsziele dürfen noch NICHT verstrichen sein.

Die Anbieter werden keine überfällige Forderungen ankaufen. Sobald die Zahlungsziele schon verstrichen sind, werden die Rechnungen nicht angekauft. Ebenfalls werden keine Geldforderungen von Privat angekauft.